Bolivienreisen

Jugendreise 2019

Kurzfilm über die 14. Jugendreise von Schülern nach Santa Cruz (Bolivien) über Ostern 2019

Bildergalerie Bolivienreise 2018

vom 29.09. – 18.10.2018

Reiseberichte 2017

Erfahrungsberichte von Jessica, Luise und Klara

Seit ich 9 Jahre alt war und einen Vortrag beim Dia-Festival über Bolivien gesehen hatte, war mir klar, dass ich einmal bei einer Jugendreise des Vereins mitmachen möchte. Viele Leute haben mich gefragt, warum ich das unbedingt will, worauf ich antwortete: „Ich möchte nur sehen, wie man mit kleinen, für uns selbstverständlichen Dingen, Menschen glücklich machen kann.“ Und das konnte ich auch erleben…

Als ich das Tor aufschließe, um mich auf den Heimweg zu begeben, hätte ich die beiden Jungen die davor kauern fast in der abendlichen Dämmerung übersehen. Kurz bin ich am Überlegen einfach an ihnen vorbei zu gehen. Sie zu ignorieren. Am Ende kann ich es doch nicht bei einem höflichen Gruß belassen und hocke mich neben den Beiden auf den Gehsteig…

Wenn ich an die Zeit in Bolivien zurück denke, dann weiß ich nicht wirklich, wo ich anfangen soll zu erzählen, weil ich so viel auf dieser Reise erlebt habe. Da meine Schwester selbst einmal vor vier Jahren dabei war, hatte ich aufgrund ihrer Berichte schon eine vage Vorstellung von dem, was mich erwarten würde. Aber all das mit eigenen Augen zu sehen und Teil einer solchen Jugendgruppe zu sein, ist etwas völlig anderes.

Reisebericht Jugendreise 2015

von Theresa Krüger

… Der Koffer ist bereits gepackt, alle Geschenke darin verstaut, persönliche Sachen auf ein Minimum reduziert. Ich kann mich nicht entsinnen, ob und wann der Inhalt meines Koffers für eine Reise schon einmal so ausgesehen hat. Es ist eben keine typische Reise. Kein „Urlaub“, auf den mich Freunde und Klassenkameraden bereits mehrfach angesprochen haben und dessen Bezeichnung mich ein wenig wütend macht. Bolivien ist kein „Urlaubsland“, sondern ein mit vielen gesellschaftlichen und sozialen Problemen konfrontiertes Entwicklungsland, in dem Hunger, Armut, Gewalt und Drogenmissbrauch an der Tagesordnung stehen. Darüber zu reden und zu schreiben, solange man in Deutschland – also „weit weg“ – lebt, ist einfach. „Man“ kennt die Bilder ja aus dem Fernsehen und der Zeitung …