Jugendreise 2013    15.02.2014

bolivienreise2013

Auch in diesem Jahr war wieder eine Gruppe Jugendlicher in Bolivien.
Der Reisebericht

Maya Lilly Burgkhardt

"Die Bolivienreise vom 20.3.-3.4.2013 faszinierte mich aufs Neue.
Nicht nur die vorgenommenen Ziele, die Sie in 2 Jahren erreicht haben, sondern auch das gesamte Feeling im Heim war beeindruckend. Die Kinder, die spezielle Ader, ihre Geschichten, die Denkweise, ihre Gedanken und Gefühle, ihr Handeln, aber auch das ausspielen der anderen Kinder, war deutlich zu erkennen. Wie kann man mit 13/14 Jahren Drogenabhängig sein? Wieso kommt es dazu? All diese Fragen stellte ich mir während der Reise, konnte sie aber zum Ende hin selbst beantworten. Nach mehreren Gesprächen mit Psychologin wurden meine Eindrücke verdeutlich, gleichzeitig aber auch verunsichert. Man kann die Vergangenheit, der Kinder, nicht rückgängig machen, aber fortschrittlich in die Zukunft schauen. Nach besuchen in den Heimen, zogen wir uns zurück und schrieben Tagebuch oder beratschlagten, wie wir den Kindern eine große Freude machen könnten. Das heißt nicht unzählige Süßigkeiten schenken. Wir sind auf den Entschluss gekommen, dass man sich um die Kinder kümmern muss, sie brauchen Liebe und Zuwendung und ich finde das haben wir perfekt in die Tat umgesetzt.
Im Umgang mit den Kindern merkte ich, dass alle ein liebes und großes Herz besitzen und somit die Liebe von uns genossen haben, die spiegelte sich in den Abschiedstränen wieder.

Maya Lilly Burgkhardt"

  Bereits vorgestellte Berichte als PDF
                      – viel Spaß beim Lesen.
    03.10.2013

"Bericht von Sophie Melle - 15 Jahre"
"Bericht von Wilhelm Brosig - 15 Jahre"
"Bericht von Luise Brosig - 14 Jahre"
"Bericht von Caroline Richter"
"Bericht von Theresa Hermann"
"Bericht von Lena Mausolf"

  Jugendreise 2013    28.03.2013

bolivienreise2013

Auch in diesem Jahr war wieder eine Gruppe Jugendlicher in Bolivien.
Die Erwartungen

"Meine Erwartungen an die Reise nach Bolivien sind auf keinen Fall mit den Erwartungen eines normalen Familienurlaubs oder mit einem Urlaub gemeinsam mit Freunden zu vergleichen. Ich bin es gewohnt oft zu reisen und kenne die üblichen Abläufe einer großen Fernreise. Das Reisen ist einer meiner größten Hobbys und ich bin sehr froh darüber, dass meine Eltern mir dies ermöglichen können. Eine Reise der Art habe ich allerdings noch nie unternommen. Die Lebensumstände in Südamerika beziehungsweise Bolivien sind mir teilweise schon durch diverse Trips meiner Eltern bekannt, konnte aber in dieser Umgebung noch keine eigenen Erfahrungen sammeln. Die Betreuung von Waisenkindern in Santa Cruz mit der Hilfe von Ärzten und anderen Jugendlichen wird sicherlich einige Erfahrungen und Lebensweisheiten bieten. Mir ist es wichtig zu sehen und zu spüren unter welchen Bedingungen die Menschen insbesondere Kinder dort leben. Meiner Meinung nach ist es ein großer Unterschied über die dortigen Lebensverhältnisse informiert zu werden oder sie live miterlebt zu haben. Ich bin sehr gespannt auf die Reaktionen der Kinder auf uns, westeuropäische Jugendlichen, und unseren mitgebrachten Spenden. Ich möchte erfahren, was diese Kinder am meisten bewegt und ihre größten Sorgen sind. Die wichtigste Frage für mich ist wie ich diesen Menschen praktisch helfen kann und wie sie meine und die Anwesenheit meiner Mitreisenden empfinden. Des weitern möchte ich wissen, wie ich mit diesen Umstellungen umgehe. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich anfangs zum Beispiel leichte Probleme mit den neuen hygienischen Verhältnissen haben werde, aber mich dann hoffentlich schnell daran gewöhnen werde. Natürlich bin ich sehr gespannt darauf mit welchen Augen ich nach dieser Reise die Welt, mein Leben und meine Umstände und Umgebung betrachte."
(Paula)

"Ich denke, dass mich in Bolivien einige traurige Bilder erwarten und viel Armut, besonders bei den Kindern. Ich werde bestimmt auch einen krassen Gegensatz zwischen Armut und Reichtum sehen. Die Kinder sind sicherlich an diese primitiven Verhältnisse gewöhnt, und ich kann mir vorstellen, dass sie sich deshalb auch über jede Kleinigkeit, die man ihnen schenkt, freuen werden, auch wenn es sich nur um ein abgetragenes T-Shirt handelt. Es wird einen sehr großen Unterschied zu unseren Verhältnissen geben, und man wird viel nachdenken, wie man den Kindern noch helfen kann. Ich werde aber auch sehen was alles schon getan wurde, welche Hilfen die Kinder bekommen haben. Somit werde ich auch sehen was überhaupt an Hilfe alles möglich ist und was man mit Spenden dort alles machen kann. Ich denke, dass mich auch die unterschiedlichsten Lebensverhältnisse und -bedingungen erwarten. Außerdem auch die verschiedensten Menschen, welche total unterschiedlich wohnen. Im Gegensatz zu der Armut der Menschen denke ich, dass das Land reich mit einer wunderschönen Natur ist. Davon werde ich vielleicht auch einiges sehen. Auch wird meiner Meinung nach die Nahrung anders sein als in Deutschland, da in Bolivien andere Klimabedingungen essen. So kann ich mir schon vorstellen, dass wir auch mal Maniok zu essen bekommen und andere exotische Lebensmittel. Ich denke, dass es sehr lustig werden wird, sich mit den Kindern zu verständigen. Ich hoffe, dass auch neue Freundschaften entstehen können.
(Elisa)