Vorankündigung: Benefizkonzert in der Kirche zu Heilingen am 03.12.2017 um 15:30 Uhr zu Gunsten der Aktion "Brot für kleine Hände"

11.11.2017

 

Das Kirchspiel Heilingen-Uhlstädt lädt herzlich zu den Benefizveranstaltungen zur Unterstützung der Aktion "Brot für kleine Hände" ein. Die erste Veranstaltung findet am Sonntag, dem 03.12.17, 15.30 Uhr, in der beheizten Heilinger Kirche statt.

Mitwirkende sind der Kirchenchor, der Flötenkreis und eine Bläsergruppe. Unter Leitung von Frau Pastorin Thiel erklingen Lieder und Musikstücke zur Adventszeit. Anna und Jurek, Teilnehmer der diesjährigen Bolivien-Jugendreise, berichten in bewegenden Worten und Bildern von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit Straßen- und Waisenkindern. Anschließend bietet der Heimatverein im Heilinger Pfarrhof heiße Getränke und einen Imbiss an.

Weitere Benefizveranstaltungen:

  • Mittwoch, 06.12.17, 19 Uhr, Kirche Zeutsch,
  • Mittwoch, 13.12.17, 19 Uhr, Kirche Rödelwitz
Alle eingehenden Kollekten kommen den Kindern von Santa Cruz/Bolivien zu Gute.

Wir freuen uns sehr über zahlreiche Besucher!

Gisela Horn/Heiko Lutz

Hier findet ihr den Flyer

 

Brot für kleine Hände - grenzenlos - jetzt auch im Cafe "Leni liebt Kaffee" in Aachen

07.11.2017

 

Unsere Spendenaktion Brot für kleine Hände gibt es jetzt auch im Cafe "Leni liebt Kaffee" in Aachen. Eine Initiative von unserem Vereinsmitglied Theresa Krüger.

Vielen Dank Theresa!

 

 

"Brot für kleine Hände"

Es ist wieder soweit - die Spendenaktion des Vereins Saalfeld-Samaipata geht in die 13. Runde

25.10.2017

Zu einem der Markenzeichen des Vereins Saalfeld-Samaipata sind mittlerweile die bekannten roten Würfel mit dem Logo der Spendenaktion "Brot für kleine Hände" geworden. Vom 1. November bis 31. Dezember 2017 stehen sie wieder auf den Verkaufstresen der diesmal 153 teilnehmenden Bäckerei- und Konditoreigeschäfte, 22 mehr als im Vorjahr. Fast alle Bäckereien der Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla beteiligen sich. Zu den Unterstützern gehören aber auch Bäckereien aus Jena, Zeulenroda und der Region Pforzheim, die Cafes in der Bergfried Klinik und in der Thüringen Klinik Rudolstadt und der Lotto Shop Schöwe, so die Aussage von Hanno Müller, der auch in diesem Jahr die Hauptlast der Organisation trägt. Damit bittet der Verein erneut um die Unterstützung der Bürger, etwas vom Wechselgeld für die notleidenden Straßenkinder und Waisen in der bolivianischen Großstadt Santa Cruz in die Spendenwürfel zu geben.

Der Erlös kommt ausschließlich der Bäckerei Dulce Hogar (Süßes Haus) in der bolivianischen Großstadt Santa Cruz de la Sierra zu Gute. Diese Bäckerei belieferte im gesamten Jahr 2016 siebzehn Kinderheime mit täglich bis zu 2500 Brötchen. Mit dem Spendengeld wird der Kauf von Mehl und Backzutaten und die Ausbildung von zurzeit zwei Bäckerlehrlingen ermöglicht, die früher auch Heimkinder gewesen sind. Aktuell steht in der Bäckerei eine dringende Ersatzinvestition an. Der Backofen ist in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden. Auch dafür soll das Spendengeld verwendet werden.

"Es ist uns ein Herzensbedürfnis, den Kunden, dem Verkaufspersonal und den Inhabern der Bäckereien für diese Unterstützung und das Vertrauen in unser Hilfsprojekt zu danken", betont der Vereinsvorsitzende Peter Glöckner. "Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Bürger erneut dazu beitragen, dass die Spendenwürfel zum Jahresende gut gefüllt sind", das wünscht sich Hanno Müller als Initiator und Koordinator der Spendenaktion. Im vorigen Jahr kam das bisher beste Ergebnis von 6.529,03 € zusammen.

Axel Brümmer, Dr. Anne Brosig, Dr. Thomas Kreher, Stefanie Dauben und Sophie Melle besuchten mit 9 weiteren jugendlichen Mitgliedern über Ostern 2017 unseren Partnerverein "Pro Nino Abandonado" (Für das verlassene Kind) in Santa Cruz und Saalfelds Partnerstadt Samaipata. Sie waren sehr beeindruckt über die positive Entwicklung der Hilfsprojekte, die der Verein seit mehr als 20 Jahren unterstützt und von denen eins der wichtigsten die Brot - und Brötchenversorgung in den genannten Kinderheimen ist. "Dafür, dass die Spenden vollständig in der Bäckerei "Dulce Hogar" im Barrio Juvenil, dem vom Partnerverein eingerichteten Jugendviertel, und somit in vollem Umfang den bedürftigen Kindern zu Gute kommen, verbürgen wir uns", so Eberhard Rabe, Schatzmeister des Vereins.

 
 

 
 

 

Großzügige Spende des Angergymnasiums Jena für einen neuen Ofen in Santa Cruz

14.10.2017

 

Die Schüler des Abiturjahrgangs 2014/2015 des Angergymnasiums in Jena haben sich dazu entschieden, die verbleibende Summe ihrer Abiturfeierlichkeiten in Höhe von 340€ dem Verein Saalfeld-Samaipata e.V. zukommen zu lassen. Das Geld, welches im Rahmen von Schulveranstaltungen wie zum Beispiel Kuchenbasaren und Theatervorführungen eingenommen wurde, hat nach einer internen Abstimmung der ehemaligen Abiturienten eine neue Verwendung gefunden. Die Spende richtet sich inbesonders an die auszubildenden Bäckerlehrlinge des Jugendstadtviertels "Barrio Juvenil", die dringend einen neuen Backofen benötigen. Die Bäckerei "Dulce Hogar" in Santa Cruz versorgt täglich circa 15 Kinderheime der Stadt mit Brot und Brötchen und ist zudem eine wichtige Ausbildungsstätte für die jungen Menschen aus den Heimen, die sich somit ein Fundament für ihre eigene Zukunft aufbauen können.

Mehrere SchülerInnen des Angergymnasiums sind Mitglieder im Verein Saalfeld-Samaipata e.V. und besuchten die Einrichtungen in Bolivien vor Ort, im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Begegnungsreisen bzw. eines halbjährigen Freiwilligendienstes.

Der Verein und die Jugendlichen in Bolivien richten ihren herzlichen Dank an die Schüler des Angergymnasiums für deren großzügige Unterstützung.

 

 

Neuer Reisebericht 2017

01.09.2017

 

Umter der Rubrik "Bolivienreisen" findet ihr den zusammenfassenden Reisebericht von Klara.

Hier findet ihr alle Reiseberichte aus 2017

 

Reiseberichte 2017

07.07.2017

 

Umter der Rubrik "Bolivienreisen" findet ihr die interessanten Reiseberichte von Jessica und Luise.

Hier findet ihr die Reiseberichte

 

Besuch in der Unesco - Schule „Heinrich Heine“ in Uhlstädt

25.06.2017

 

 

Gebannt sehen und hören die Schüler der 3. und 4. Klasse auf unsere vier Mitreisenden, die von der spannenden Tour nach Bolivien in der Osterzeit berichten. Mit Unterstützung ihres Lehrers Herrn Dr. Lokis vom Erasmus- Reinhold- Gymnasium in Saalfeld gestalten Jessika, Mina, Anna und Max einen weiteren Vortrag über ihre Jugendreise nach Bolivien. Sie berichten ihre Erlebnisse mit den von uns unterstützten Kindern und Jugendlichen in Santa Cruz und dem Gymnasium in Samaipata und deren durchaus nicht immer glatt verlaufenden Alltag Es gibt viele Fragen, die das große Interesse der Zuhörer, aber auch zeigen, wie ansprechend der Vortrag war. Im Anschluss teilen sich die Kinder in zwei Gruppen. Die eine bastelt unter der Anleitung von Mina und Max Freundschaftsarmbänder, ähnlich denen, die die Kinder in Bolivien ihren Freunden schenken. Die andere Gruppe malt mit großen Buchstaben „SALUDOS A MANO AMIGA“ als Gruß an die größeren Kinder in Santa Cruz und präsentiert das Ergebnis im Bild.

Mit der Grundschule in Uhlstädt ist der Verein seit seinem Bestehen eng verbunden. Gisela Horn, früher Lehrerin in der Schule, erhält bei dem Besuch von Schülern erneut Spenden für unsere Hilfe in Bolivien. Sie war von Anbeginn die treibende Kraft für die Kontakte zu unserem Verein. Lidia Honnen bedankte sich bei allen Anwesenden mit herzlichen Worten für die nunmehr über 20 Jahre währende unermüdliche Unterstützung der Hilfsprojekte in Bolivien. Teilnehmer der Jugendreise 2017 zeigten Fotos und berichteten über ihre Eindrücke in den Kinderheimen und im Gymnasium Florida in Samaipata.

 
   

Lidia de Honnen,Schatzmeister unseres Partnervereins "Pro Nino Abandonado Lydia Wiedamann" weilte zu Besuch in Saalfeld

21.06.2017

 

Zur Vereins-und Beiratssitzung am 2.Juni 2017 in Kaulsdorf konnten wir liebe Gäste aus Bolivien begrüßen. Lidia Honnen machte mit ihrem Mann Norbert im Rahmen ihres Deutschlandaufenthaltes einen Abstecher nach Saalfeld. Die Freude über das Wiedersehen langjähriger Weggefährten war allen anzumerken.

Lidia Honnen bedankte sich bei allen Anwesenden mit herzlichen Worten für die nunmehr über 20 Jahre währende unermüdliche Unterstützung der Hilfsprojekte in Bolivien. Teilnehmer der Jugendreise 2017 zeigten Fotos und berichteten über ihre Eindrücke in den Kinderheimen und im Gymnasium Florida in Samaipata.

Bei Thüringer Bratwurst am Saalestrand gingen die Gespäche bis in den späten Abend hinein. Am 3.Juni besuchte Lidia mit Peter und Hanno die Stadtmühlenbäckerei Bielert in Bad Blankenburg. Es gab auch hier einen angeregten Gedankenaustausch, zumal in der Bäckerei "Dulce Hogar " im Barrio Juvenil mehrere Ersatzbeschaffungen dringend erforderlich sind, insbesondere ein neuer Backofen.

 

 
   

Schüler des Erasmus-Reinhold-Gymnasiums zu Gast am Musikgymnasium in Weimar

17.06.2017

 

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Das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar veranstaltet das Jahr über mehrere Benefizkonzerte zugunsten von Vereinen. Nun ist es an der Zeit festzulegen, welchem Verein die eingenommenen Spenden zugesprochen werden sollen. Dies entscheiden die Schüler Ende Juli in einer Abstimmung, da sich mehrere Vereine beworben haben. Das Musikgymnasium ist eine der 11 UNESCO-Projektschulen in Thüringen, wie auch das Erasmus-Reinhold-Gymnasium in Saalfeld. So kam es, dass wir, Mina Bätz, Anna Wohlfarth, Max Röder und ich, Schüler des ERG eingeladen wurden, um von unseren Erlebnissen in Bolivien zu berichten. Die Schule empfand es als etwas Besonderes, wenn Schüler sich selbst für einen Verein engagieren und so anderen Jugendlichen einen besseren Einblick in die Tätigkeit eines Vereins ermöglichen.

Am 13.06.2017 hielten wir einen 30-minütigen Vortrag im Musiksaal der Schule vor den ca. 85 Schülern, Lehrern und weiteren Gästen. Dazu gehörten u. a. Vereinsmitglieder und als Ehrengast die Regionalkoordinatorin der UNESCO-Projektschulen Frau Schmidt. Die Schüler waren die ganze Zeit sehr aufmerksam und lauschten interessiert. Im Vortrag wurden die persönlichen Erlebnisse, die wir während unserer Reise machen durften, berichtet und die einzelnen Projekte und Heime genauer vorgestellt. Wir zeigten mit Bildern, wie Kinder auf den Straßen von Santa Cruz leben und im Anschluss, wie versucht wird, ihnen einen Teil ihrer Kindheit zu bewahren oder zurückzugeben, wenn sie in die Heime aufgenommen werden. Wir nahmen die Schüler mit auf eine Reise durch die Heime und stellten dar, wie die Kinder dort leben und wie die Struktur der Kinderheime in Santa Cruz ist. Am Ende kamen wir dazu, was alles schon durch den Verein ´Saalfeld-Samaipata´ erreicht wurde und warum es nötig ist, dieses bereits Erreichte weiter fortzusetzen und zu unterstützen. Wir stellten ihnen hierbei Möglichkeiten vor, selbst aktiv zu werden und zu helfen. Im Anschluss fragte u. a. gleich ein 12-jähriges Mädchen, ab wann man eine Jugendreise mitmachen könnte. Hierbei merkte man ihre Begeisterung und Neugier. Wir fühlten uns sehr wohl an der Schule und bedanken uns hiermit, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, unser Erlebtes mit anderen zu teilen. Bei dem vielen Zuspruch, den wir bekommen haben, merkt man, dass sich die Vorbereitungen gelohnt haben!

(Jessica Wenzky)

 
 

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Saalfelderinnen aus Bolivien zurück – In Erinnerung bleibt die Fröhlichkeit der armen Kinder

Die Schülerinnen Mina Bätz und Anna Wohlfahrth besuchten in Bolivien ein Kinderheim – Sie wissen nun, dass dort jeder Saalfelder Euro hilft

11.05.2017

Saalfeld. Mina Bätz und Anna Wohlfarth sind zurück in Saalfeld. Im April verbrachten die Schülerinnen drei Wochen in Samaipata in Bolivien. Sie wohnten in einem Kinderheim, das auch durch ihre Schule, das Erasmus-Reinhold-Gymnasium in Saalfeld, unterstützt wird. "Ich habe mich dort vom ersten Tag an wie Zuhause gefühlt", berichtet Anna. "Ich hatte kein Heimweh". Mina sagt, "es war schön und atemberaubend, wir haben viel gesehen".

Da im Heim momentan viele Mädchen, aber nur vier Jungs untergebracht sind, schliefen die beiden Saalfelderinnen im Jungsschlafsaal. Die kleinen Jungs "haben viele Späße gemacht und sind immer unter unseren Betten langgekrochen", berichtet Mina. Ihr Handy, das sie am ersten Tag abgeben mussten, haben beide nicht vermisst. Mina: "Wir haben gar nicht mehr daran gedacht, dass wir eines haben."

Die beiden Schülerinnen wurden in Bolivien mit der sozial-prekären Situation von verwaisten oder verlassenen Kindern konfrontiert. Einmal machten sie eine Fahrt nach Santa Cruz. Dort schliefen Kinder unter Brücken und in Kanälen. Nicht lange davor waren zwei Betreuer eines Heims auf der Suche nach entlaufenen Kindern ermordet worden. "Sie hatten Angst, verpfiffen zu werden", ringt Anna um ein Verständnis: "Es war Überlebensdrang." Erfahren haben die beiden auch, was obdachlose Kinder am Abend "arbeiten": Sie fordern Restaurantgäste auf, ihnen Geld zu geben, "sonst zerkratzen wir dein Auto!" Dazu Mina: "Sie wollen nur überleben." Anna erklärt: "Der Staat kümmert sich nicht um die Kinder, das juckt den gar nicht."

Anna hat in Bolivien eine Freundin gefunden, die 13-jährige Marianna. Was sie und die anderen Heimkinder ausmache, sei "eine große Fröhlichkeit", trotz der Erfahrung von Mangel und Verlassensein.

Den Mädchen ist eines wichtig: Sie werben dafür, Geld für die Aktion "Brot für kleine Hände" zu spenden. Denn: "Jeder Euro kommt da unten an und kann viel bewirken".

 
 

 
 

(Quelle: OTZ / 11.05.2017)

 

Zeulenrodaer reisen nach Bolivien, um zu helfen

Sophie Melle und Klara Werner überzeugen sich vom Einsatz der Geld- und Sachspenden, die Kindern in Bolivien zugute kommen sollen. Gesammelt wurden sie vom Verein Verein
Saalfeld-Samaipata.

14.04.2017

 

Zeulenroda-Triebes. Bolivien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Für die Kinder, die dort leben, ist es nicht selbstverständlich, in einem fürsorglichen Elternhaus mit einem Dach über dem Kopf und der Möglichkeit auf Bildung aufzuwachsen.

Um diese Lebenssituation zu verbessern, gründeten die Saalfelder Axel Brümmer und Peter Glöckner 1997 den Verein Saalfeld-Samaipata.

Mittlerweile folgen den beiden Saalfeldern rund 100 weitere Mitglieder, über die Hälfte davon sind Jugendliche. Ihnen geht das Schicksal der Menschen in Bolivien ebenso ans Herz, und daher möchten sie die Projekte des Vereins unterstützen.

Dazu gehört unter anderem die Aktion "Brot für kleine Hände". Jährlich werden in der Weihnachtszeit in verschiedenen Bäckerein rund um Saalfeld wie beispielsweise in der Bäckerei Müller oder in der Bäckerei Grube in Zeulenroda-Triebes kleine Boxen für Spenden aufgestellt. Der Erlös fließt anschließend in die technische sowie finanzielle Hilfe der Bäckerei Dulce Hogar in Santa Cruz de la Sierra in Bolivien. Dort werden täglich über 1000 Brötchen gebacken, die der Versorgung aller Kinderheime in Santa Cruz dienen.

 

 
 



Am 6. April ist wieder der Flieger für eine Gruppe von 15 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren gestartet, die aus ganz Deutschland stammen. Rund zwei Wochen verbringen sie in den Kinderheimen in Santa Cruz de la Sierra. Dort lernt jeder den Alltag der Menschen kennen und feiert mit ihnen zusammen Ostern. Außerdem reisen sie nach Samaipata, die Partnerstadt Saalfelds, in der von den Spenden eine Grundschule gebaut werden soll. Für die Kosten müssen die Reisenden allerdings selbst aufkommen. Doch dafür sammeln sie einzigartige Erfahrungen. So erzählt Sophie Melle, eine der Teilnehmerinnen in diesem Jahr und Mitglied des Vereins: "Ich nehme bereits zum dritten Mal an dieser Fahrt teil und habe es in keiner Minute bereut. Wenn man die Kinder sieht, wird einem bewusst, wie sehr wir unsere Lebensweise schätzen sollten".

Bei jeder Reise gibt es ebenso Jugendliche wie Klara Werner, die zum ersten Mal dabei sind. Die 15-Jährige sei schon sehr gespannt und freue sich zusammen mit Sophie Melle auf den Aufenthalt.

(Quelle: OTZ / 13.04.2017)

 

Saalfelder Jugendliche sind unterwegs nach Santa Cruz

Der Verein Saalfeld-Samaipata organisiert einen Aufenthalt in bolivianischen Kinderheimen. Einen neuen Namen gibt es zum 20. Jubiläum des Thüringer Dia-Festivals.



07.04.2017

 

 

Saalfeld. Der eine Weltumradler, Peter Glöckner, kümmert sich zu Hause in Zinna bei Torgau um seine inzwischen drei eigenen Kinder, der andere, Axel Brümmer, ist gestern mit Thomas Kreher, weiteren Betreuern vom Verein Saalfeld-Samaipata und einer Jugendgruppe aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt nach Bolivien aufgebrochen. Ziel sind Kinderheime in Santa Cruz, wo die bolivianischen und die deutschen Kinder gemeinsame Zeit verbringen und sich dabei kennenlernen sollen.

Die deutschen Jugendlichen erleben selbst die Lebenssituation ihrer bolivianischen Altersgenossen und sehen, was dort benötigt wird. Sie können sich von der richtigen Verwendung der Geld- und Sachspenden überzeugen. "Auf diese Weise ist die Hilfe noch effektiver geworden, enge Kontakte und Freundschaften sind entstanden", heißt es auf der Internetseite des Samaipata-Vereins. Die Reisekosten von gut 1000 Euro tragen die Jugendlichen oder ihre Eltern selbst.

Noch vor dem Abflug hat das Weltsichtenteam am 1. April den Vorverkauf für das 20. Dia-Festival gestartet, das ab sofort "Thüringer Weltsichten Festival" heißen soll. So werde es sowieso schon von vielen genannt. Außerdem schreite die Technik voran und der alte Name in Verbindung mit "Dia" sei nicht mehr zeitgemäß.

Passend zum 20. Geburtstag gibt es vom 2. bis 4. März 2018 20 verschiedene Live-Reportagen von 20 der besten Referenten Deutschlands. Außerdem soll es eine "Spätvorstellung" um 22.30 Uhr mit ein paar Geburtstagsüberraschungen geben. Anschließend können alle Gäste eine große Mitternachts- Jubiläumsparty direkt im Partyzelt an der Stadthalle feiern.

Mit dabei sind Arved Fuchs mit seiner neuen Show "Antarktis", zwei der "Jäger des Lichts" und der leidenschaftliche Tierfotograf Thomas Sbampato.

(Quelle: OTZ / 07.04.2017)

 

Bericht über die Arbeit im "Patio" und das gesamte Projekt "Don Bosco de la Sierra"

27.03.2017

 

Hallo ihr Lieben,

Ich möchte euch an dieser Stelle einen genaueren Überblick über das Projekt in dem ich tätig bin geben, vor allem aber von den Kindern und ihrem Leben bei uns berichten: „Don Bosco de la Sierra“, ein salesianisches Projekt, besteht aus sechs verschiedenen Zufluchtshäusern und Heimen, in welchen die Kinder von der Straße oder aus schwierigen Familienverhältnissen langsam an ein geregeltes Leben ohne Drogen und Gewalt herangeführt werden:

Während das „Techo Pinardi“ und das „Don Bosco de los Barrios“ Orientierungszentren sind, können Kinder, die direkt von der Straße oder aus ihren Familien kommen, in den Zufluchtshäusern „Patio“ und „Mano Amiga“ für kürzere Zeit (im Patio 1 Monat, im Mano Amiga 1 Jahr) Unterschlupf finden und psychisch betreut werden, während entschieden wird, ob sie in ein anderes Heim oder sogar wieder in ihre Familien eingegliedert werden. Viele der Kinder haben hier auch das erste Mal in ihrem Leben die Möglichkeit die Schule zu besuchen, in ein zum Projekt gehörendes Schwimmbad zu gehen oder an den verschieden Feierlichkeiten teilzunehmen.

Hier findet ihr den kompletten Bericht (PDF)

 

Ehrenwappen für Samaipata-Verein

11.03.2017

 

Saalfeld. Einstimmig hat der Saalfelder Stadtrat in dieser Woche beschlossen, den Verein "Saalfeld-Samaipata e.V." mit dem Ehrenwappen der Stadt Saalfeld auszuzeichnen. Die Ehrung erfolgte im Anschluss. Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul (parteilos) übergab das Ehrenwappen an den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden und Schatzmeister, Eberhard Rabe. In der Laudatio heißt es, der Verein habe sich "durch sein unermüdliches und treues Engagement für die Städtepartnerschaft Saalfeld-Samaipata, die Kinderhilfe in Bolivien und die Eine Welt besondere Verdienste um die Stadt erworben". Gegenwärtig hat der Verein 124 Mitglieder, erklärte Eberhard Rabe in einem Vortrag über die Arbeit des Vereins.

Der Verein "Saalfeld-Samaipata e.V." wurde am 15. Januar 1997 mit 15 Mitgliedern auf Initiative der beiden Saalfelder Weltumradler Axel Brümmer und Peter Glöckner gegründet. Zahlreiche Vereinsmitglieder sind Jugendliche. Jährlich fahren Saalfelder nach Samaipata in Bolivien, um aktuelle Projekte kennenzulernen und Spendengelder zu übergeben. So reisen im April dieses Jahres die beiden Schülerinnen einer 8. Klasse des Saalfelder Erasmus-Reinhold-Gymnasiums, Mina Bätz und Anna Wohlfarth, nach Samaipata, die OTZ berichtete.

(Quelle: OTZ / 11.03.2017)

 

 

Ehrenwappen für den Verein Saalfeld-Samaipata

10.03.2017

 

 

Der Stadtrat beschloss es und dann geschah es: Der Verein "Saalfeld - Samaipata e.V." ist mit dem Ehrenwappen der Stadt Saalfeld geehrt worden. Vor den Mitgliedern des Stadtrates übergab Bürgermeister Matthias Graul (links) am Mittwochabend das Wappen an den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Eberhard Rabe. Der Verein habe sich durch "unermüdliches und treues Engagement für die Städtepartnerschaft Saalfeld-Samaipata, die Kinderhilfe in Bolivien und die eine Welt besondere Verdienste erworben", heißt es in der Laudatio. Foto: Guido Berg

(Quelle: OTZ / 10.03.2017)

 

Saalfelder Schülerinnen wollen in Bolivien helfen

09.03.2017

 

Saalfeld. Also, den Moped-Führerschein wird Mina Bätz dennoch machen. Dafür muss es einfach reichen. Sie überlegt. Schließlich kann man nicht alles haben. Nicht einmal zur Jugendweihe! Nicht, wenn die Jugendweihe-Reise nicht einfach nur nach Berlin oder Paris geht, sondern über den großen Teich, nach Samaipata in Bolivien. "Die riesengroße Feier findet nicht statt", bilanziert die Achtklässlerin messerscharf.

Anna Wohlfarth, ihre Freundin und Reisegefährtin auf der großen Tour in die ferne Partnerstadt Saalfelds, hat indes auch schon ein wenig kalkuliert und kommt lachend zu dem Schluss: "Das Jugendweihe-Kleid muss günstiger sein...!"

 

 
 

"Ich brauche nicht jeden Tag eine Dusche..."

Am 6. April hebt die Maschine mit den beiden Schülerinnen an Bord ab und bringt sie nach Südamerika. Am 19. April werden sie zurück sein. Ihre Schule, das Erasmus-Reinhold-Gymnasium in Saalfeld, hat seit Jahren eine intensive Partnerschaft mit dem dortigen Gymnasium "Florida". Den Anfang dieser transatlantische Verbindung machten in den frühen 1990er Jahren die beiden Saalfelder "Weltumradler" Axel Brümmer und Peter Glöckner. Schon eine nicht geringe Zahl an Schülern erweiterten bislang ihren Horizont durch einen Besuch der bolivianischen 5000-Einwohner-Stadt. Nun sind – unter anderem – Mina Bätz und Anna Wohlfarth an der Reihe.

Beide sind lustige, aufgeweckte Mädchen, die sich auch ernste Gedanken machen. Anna will nicht nur "einen Schein der Welt" erfahren, sondern sich ein reales Bild verschaffen. "Ich will sehen, wie andere Menschen leben", begründet sie ihre Reiseentscheidung. Sie hofft, dass ihr Abenteuer, das es sicher werden wird, in ihrer weitläufigen Familie mit Interesse verfolgt wird und zu weiteren Spenden für Samaipata führt. Auf die Frage, ob ihre entfernte Verwandtschaft vielleicht vermögend ist, antwortet sie schlagfertig: "Kleine Spenden helfen doch auch?!"

Mina und Anna wissen, dass Bolivien ein armes Land ist und dass sie dort nicht unbedingt auf den Komfort treffen werden, den sie gewöhnt sind. Mina war schon einmal mit ihrer Familie per Wohnmobil in Albanien unterwegs, was sicher als nützliche Vorerfahrung gelten darf. Doch sie weiß: "Wir sind schon ziemlich verwöhnt...!" Anna erklärt: "Ich brauche nicht jeden Tag eine Dusche – glaube ich... ." Worauf sie wirklich verzichten müssen, ist ein Handy. Das sei dort nicht erwünscht.

Die Schülerinnen haben sich schon auf die Reise vorbereitet, sie haben sich Fotos und Videos angesehen und das hat sie zuversichtlich gestimmt. "Die Kinder dort sind offen und fröhlich", meint Anna, "wir werden wohl leicht Freundschaften schließen". Seit einigen Wochen nehmen die beiden Schülerinnen zusätzlich Spanisch-Unterricht bei einer Kubanerin; so werde das mit der Kommunikation schon klappen, sind sie optimistisch. "Es ist wichtig, die einfachen Dinge auf Spanisch sagen zu können", findet Anna.

Mit leeren Händen kommen die beiden Saalfelderinnen indes nicht in Bolivien an. Der Schul-Förderverein ihres Gymnasiums hat Geld eingesammelt, die Saalfelder Stadtwerke geben 250 Euro mit und auch die private Initiative "Essen mit Freunden" steuert 220 Euro bei. "Essen mit Freunden" geht so, erläutert Simone Müller-Volk: "Einer kocht, die anderen essen und spenden für einen guten Zweck."

Mit dem Geld können Mina und Anna vor Ort kaufen, "was gebraucht wird". Ein Arzt-Zimmer in Samaipata soll renoviert werden, das wissen sie schon. Dafür wird etwas Geld benötigt. Ferner wollen sie sich umsehen, vielleicht braucht mal ein Kind dort ein paar neue Schuhe? Nun, dann werden ihm Mina und Anna eben welche kaufen.

Nur eine Sorge gibt es noch: Mina ist Vegetarierin ... ob das gut geht in Bolivien? "Das kriegen wir hin!", meint dazu Anna, ihre Freundin.

(Quelle: OTZ / 09.03.2017)

 

Der Verein Saalfeld - Samaipata auf dem 19.Thüringer DIA - FESTIVAL

08.02.2017

 

Auch in diesem Jahr war das Thüringer Diafestival die beste Gelegenheit mit einem Informationsstand auf die Aufgaben des Vereins, seine Ziele und die Notwendigkeit der Mithilfe vieler für das Gelingen aufmerksam zu machen. Hier treffen sich die Freunde und Mitglieder aus Nah und Fern, freuen sich auf das Wiedersehen und genießen die besondere Atmosphäre des Festivals.

Hier geht es zum vollständigen Bericht und den Bildern

 

Ein Rückblick: Botschafter Boliviens in Deutschland SE Jorge Cardenas Robles besuchte am 27.Januar 2017 Saalfeld

07.02.2017

 

Anlässlich des 20 -jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Saalfeld -Samaipata und des 20- jährigen Bestehens des Vereins Saalfeld-Samaipata folgte der Botschafter der Einladung des Bürgermeisters der Stadt Saalfeld Herr Matthias Graul und unseres Vereins.

Höhepunkte seines 12stündigen Besuchs war die Eintragung in das Goldene Ehrenbuch der Stadt Saalfeld,der Besuch des Erasmus Reinhold Gymnasiums, die Feierstunde zum Vereinsjubiläum und die Eröffnung des 19. Thüringer Diafestivals in der Stadthalle zu Bad Blankenburg. Dabei lernte er auch Axel und Peter kennen, ohne die diese Entwicklung nicht zustande gekommen wäre.

Hier geht es zum vollständigen Bericht und den Bildern

 

Spendenaktion "Brot für kleine Hände" erzielt neue Rekorde

06.02.2017

 

Schon zum zwölften Mal rief der Verein Saalfeld-Samaipata dazu auf, etwas vom Wechselgeld für die notleidenden Kinder in Bolivien zu spenden. In 138 Bäckereigeschäften der Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla standen die bekannten roten Spendenwürfel auf den Verkaufstresen. Erstmals erfolgreich dabei war das Cafe in der Bergfried Klinik, die Bäckerei Hering in Wurzbach und die Knobibäckerei in Rudolstadt. Unterstützung gab es auch von Bäckereien aus Jena und Zeulenroda.

Hier geht es zum vollständigen Bericht und den Bildern

 

 

Radiointerview zum Thema "20 Jahre Verein Saalfeld-Samaipata und 20 Jahre Städtepartnerschaft Saalfeld-Samaipata"

23.01.2017

 

Anlässlich des 20jährigen Bestehens unseres Vereins und der Städtepartnerschaft Saalfeld-Samaipata war Hanno in der Rubrik "Im Gespräch" beim Offenen Kanal Saalfeld (SRB) zu Gast bei Anatol Schellenberg.